Der Bereich Wohnen Erwachsener bietet ein schönes und individuelles Zuhause für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung. Ziel unserer Arbeit ist es, den von uns begleiteten Menschen eine weitestgehende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, ein Höchstmaß an Integration und eine weitestgehende Selbstbestimmung zu ermöglichen. Dabei spielen das Eingebundensein in eine intakte Arbeitswelt in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), in einer Geschützten Betriebsabteilung aber auch der Brüdergemeine Herrnhut eine große Rolle.
Moderne Wohnformen mit christlich-diakonischer Prägung
Im Bereich Wohnen Erwachsener werden gegenwärtig rund 80 geistig behinderte Erwachsene in verschiedenen Wohnformen betreut. Unser Bereich gliedert sich in Herrnhut in die drei Stammwohnheime Mariane-Ringold-Haus, Christian-David-Haus und David-Zeisberger-Haus sowie zwei Außenwohngruppen und 12 Plätze im Ambulant Betreuten Wohnen. Eine weitere Außenwohngruppe in Berthelsdorf befindet sich im Aufbau. Anfang 2010 sollen die vorgesehenen Räumlichkeiten bezogen werden.
Der Herrnhuter Brüdergemeine ging es schon immer nicht nur um besondere liturgische Formen, sondern vor allem um das Tun - dem Gottesdienst im Alltag. So beteiligte sich die Brüdergemeine stets am Aufbau von Schulen, Alten- und Pflegeheimen, Kindergärten, Gästehäusern und Behinderteneinrichtungen.
Als Nachfolger des Förderungszentrums, das Mitte der 70er Jahre entstand, wurden auch nach der politischen Wende alle Häuser der Herrnhuter Diakonie zu modernen Wohnformen für behinderte Menschen umgestaltet, ohne dabei die positiven Besonderheiten einer christlich-diakonischen Prägung im Alltag aus dem Blick zu verlieren. In dieser Folge steht auch der Bereich Wohnen Erwachsener der Herrnhuter Diakonie