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Weitere konzeptionelle Besonderheiten

An unserer Schule sind zwei Physiotherapeutinnen fest angestellt. Sie sind gleichberechtigte Mitglieder des Schulteams. Damit ist ihre enge Zusammenarbeit mit den Lehrkräften gewährleistet. Es stehen ihnen zwei gut ausgestattete, mit Fußbodenheizung versehene Behandlungsräume zur Verfügung.

Durch unsere zwei Kleinbusse sind wir in der Lage, das unterrichtliche bzw. therapeutische Angebot regelmäßig durch Fahrten zum Reiten und Schwimmen zu ergänzen. Diese Fahrzeuge werden auch an Wandertagen und für Klassenfahrten genutzt.

Wir stellen externen Fachkräften während des Schultages Räumlichkeiten für logopädische und ergotherapeutische Behandlungen unserer Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Dadurch wird deren Freizeit und die ihrer Eltern von
Behandlungsterminen entlastet.

Seit einigen Jahren setzen wir mit wachsendem Erfolg die Freiarbeit nach Maria Montessori als Unterrichtsmethode ein. Zu deren fachlicher Absicherung haben wir bereits mehreren Mitarbeitrinnen und Mitarbeitern ermöglicht, das Montessoridiplom zu erwerben. Für die entsprechende sächliche Ausstattung der Unterrichtsräume wenden wir regelmäßig hohe Geldbeträge auf.

Eine enge Zusammenarbeit entwickelte sich mit dem 2005 gegründeten Herrnhuter Zinzendorf-Gymnasium. Jährliche Höhepunkte des Miteinanders sind die gemeinsamen Projektwochen im Sommer. Darüber hinaus existieren mehrere Klassenpatenschaften.

Durch das Betreiben einer speziellen, räumlich ausgegliederten Arbeitstrainingsklasse, deren Schülerinnen und Schüler an drei vollen Tagen pro Woche Praktika in Betrieben der Region durchführen, wollen wir in ihrem letzten Schulbesuchsjahr all jene gezielt auf eine Tätigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt vorbereiten, für die die Werkstätten für behinderte Menschen nicht die geeignete Perspektive sind. Die Praktikumsbetriebe sollen parallel dazu ermutigt werden, Förderschulabsolventinnen und -absolventen eine Arbeitschance zu geben. Dafür, dass dies bereits mehrfach gelang, erhielt unsere Schule 2008 den Sächsischen Schule-Wirtschafts-Oskar.

Eine von den Jugendlichen selbst eingerichtete Trainingswohnung dient uns ergänzend dazu, das Wohnen außerhalb des Elternhauses einzuüben.

Wir sind bemüht, den jungen Erwachsenen (und ihren Eltern bzw. Betreuern/Betreuerinnen) bei der Vermittlung von Wohnheim-, Werkstatt- bzw. Arbeitsplätzen beratend zu Seite zu stehen, wenn ihre Schulzeit zu Ende geht.

Indem wir sie zu unseren jährlich stattfindenden Jahresfesten einladen, wollen wir auch weiterhin die Verbindung mit unseren "Ehemaligen" halten.

Beim Reiten
Beim Reiten
Besuch der Schwimmhalle
Besuch der Schwimmhalle