Für die Zukunft wirken – die Konrad-Einenkel-Stiftung
Die Konrad-Einenkel-Stiftung wurde von Dr. Maria und Peter Einenkel im Gedenken an den plötzlichen und frühen Tod ihres geliebten Sohnes Konrad Einenkel (1972–2005) errichtet.

Peter und Maria Einenkel haben ihren Sohn Konrad, ihr einziges Kind, geliebt und behütet, wie Eltern dies tun. Seit seiner Jugend war Konrad Einenkel seelisch erkrankt. Bis auf einige stationäre Krankenhaus- und Psychiatrieaufenthalte, lebte Konrad deshalb bei seinen Eltern.

Das Leben mit einem behinderten oder schwerkranken Menschen in der Familie, kann eine außerordentliche Herausforderung darstellen. Vieles, wenn nicht gar alles, orientiert sich an den Bedürfnissen des behinderten oder kranken Familienmitglieds. Peter und Maria Einenkel haben ihr Leben nach seinen Bedürfnissen ausgerichtet. Ihre Sorge galt vor allem dem Wohlergehen des Sohnes. Die eigenen bedrückenden Erfahrungen mit der Krankheit haben in Konrad eine Sehnsucht nach dem christlichen Glauben ausgelöst. Vor allem über die Musik und christliche Radiosendungen wuchs sein Glaube an Gott. Auch bei den Eltern hinterließ sein tiefes Verlangen nach Spiritualität Spuren.

Es ist möglich, der Konrad-Einenkel-Stiftung sowohl Spenden, als auch Zustiftungen zukommen zu lassen. Zustiftungen tragen dazu bei, die Konrad-Einenkel-Stiftung zu vergrößern und damit die Arbeit der Herrnhuter Diakonie in Zukunft zu sichern. Spendengelder finden ihre Verwendung hingegen zeitnah. Auch kleinere Beträge können hier Großes für die Zukunft bewirken. Verwaltet wird die Stiftung treuhänderisch von der Herrnhuter Diakonie, deren Arbeit die Erträge zugute kommen.

Spendenkonto der Förderstiftung

KD-Bank (Bank für Kirche und Diakonie)

BIC   GENODED1DKD
IBAN DE57 3506 0190 0000 0012 10

Benötigen Sie eine Zuwendungsbestätigung, dann teilen Sie uns bitte Ihre Adresse – beispielsweise auf dem Einzahlungsbeleg oder auch persönlich – mit. Wir senden Ihnen die Bescheinigung dann gerne zu.

1984 besuchte Familie Einenkel zum ersten Mal Herrnhut. Seitdem sind sie dem Ort und besonders der Herrnhuter Diakonie verbunden. Die Gründung der Konrad-Einenkel-Stiftung im Jahr 2007 durch Peter und Maria Einenkel, bringt diese innere Verbundenheit auch für die Zukunft zum Ausdruck.

Seither konnten zahlreiche Projekte in verschiedenen Stiftungsbereichen der Alten- und Behindertenhilfe innerhalb der Herrnhuter Diakonie realisiert werden. Beispiele hierfür sind:

  • ein Hochbeet im Altenpflegeheim Anna-Nitschmann-Haus im Jahr 2009
  • ein Therapietisch für die tagesstrukturierte Betreuung in der Behindertenhilfe Hohburg 2010
  • die Ausstattung des Gemeinschaftsraumes der Außenwohngruppe Berthelsdorf 2011
  • die Ausstattung der Diakoniestation mit Hilfen zur Mobilität für Patienten 2012
  • die Ausstattung eines Fitnessraumes mit diversen Sportgeräten für den Bereich Hilfen für Kinder und Jugendliche 2013
  • die Erneuerung der Pergola und Ergänzung mit Terrassenmöbeln in beiden Altenpflegeheimen der Herrnhuter Diakonie 2014
  • ein E-Piano für die Tagespflege am Zinzendorfplatz 2015
  • die Einrichtung eines „Vulkanzimmers“ im Bereich Hilfen für Kinder und Jugendliche 2016 oder
  • kürzlich die Terrassengestaltung am Helfried-Kämpfe-Haus für die Bewohnerinnen und Bewohner der Behindertenhilfe Hohburg 2017/2018.

Alle Projekte, die durch die Unterstützung der Konrad-Einenkel-Stiftung realisiert werden konnten, tragen zur therapeutischen Arbeit und zur Lebens- bzw. Wohnqualität der Bewohnerinnen und Bewohner der Herrnhuter Diakonie wesentlich bei.