Vom 14. bis 17. August 2011 statteten der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider und seine Frau Anne Schneider Herrnhut einen Besuch ab. Sehr viel Zeit nahmen sich die beiden Gäste abseits der öffentlichen Termine für persönliche Begegnungen mit Bewohnern und Mitarbeitern des Christlichen Hospizes Ostsachsen. Die Herrnhuter Diakonie und das Christliche Hospiz Ostsachsen hatten Anne und Nikolaus Schneider zu diesem Besuch nach Herrnhut eingeladen.
Auf dem 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag, der vom 1. - 5. Juni in Dresden stattfand, war die Herrnhuter Diakonie auf einem mit Brüderunität und Herrnhuter Missionshilfe gemeinsamen betriebenen Stand vertreten. Sehr viele Besucherinnen und Besucher nutzten hier die Gelegenheit zum Führen von Gesprächen, aber auch miunter einfach zum Verweilen an diesen sehr warmen und erlebnisreichen Tagen. Darüber hinaus erfreuten die "Sim Sala Singer" der Förderschule "Johann Amos Comenius" und die Trommelgruppe des Bereiches Kinder und Jugendliche zahlreiche Besucher mit ihren Auftritten am 2. Juni auf der Bühne im Diakonischen Dorf auf dem Theaterplatz.
Wie die Herrnhuter Diakonie gehört auch der Sternberg bei Ramallah in Palästina zur weltweiten Brüder-Unität. Die beiden diakonischen Behinderteneinrichtungen wollen künftig auf dem Gebiet der Personalentwicklung stärker kooperieren. Bei einem Besuch im Oktober 2010 wurde zwischen beiden Einrichtungen ein jährlicher Mitarbeiteraustausch vereinbart. Je drei Fachkräfte des Sternbergs und der Herrnhuter Diakonie sollen ab 2011 für jeweils drei bis vier Wochen in der anderen Einrichtung mitarbeiten.
Zum traditionellen Weihnachtsmarkt in Herrnhut, am Samstag vor dem ersten Advent, vertraten das Altenpflegeheim Anna-Nitschmann-Haus und der Bereich Wohnen Erwachsener Herrnhut mit einem gemeinsamen Stand die Herrnhuter Diakonie. Hier warben die beiden Bereiche unter anderem für ein neues, sich noch in der Planung befindliches Projekt, eine Wohngemeinschaft für pflegebedürftige Menschen.
Darüber hinaus wurden Spenden gesammelt und handgefertigte Sterne, Taschen, Engel, Keramik und vieles mehr zum Verkauf angeboten. Für das leibliche Wohl der Weihnachtsmarktbesucher wurde mit Gulaschsuppe, Glühwein und Kakao - mit und ohne Rum - gesorgt.
Der Erlös des Tages, rund 765 Euro, soll der Wohngemeinschaft für pflegebedürftige Menschen zugute kommen.