Aktuelle Spendenprojekte

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Jahresprojekt 2019 in Herrnhut

Im Jahr 2019 möchte die Stiftung Herrnhuter Diakonie ein umfassendes Projekt angehen – die Ausgestaltung des Innenhofes am David-Zeisberger-Haus.

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Behindertenhilfe Hohburg

Bewohnerinnen und Bewohner die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, erfahren eine eingeschränkte Mobilität. Daher möchten die Mitarbeitenden der Behindertenhilfe Hohburg ein Rollstuhl-Fahrrad anschaffen.

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Herrnhuter Diakonie in Gnadau

Um generationsübergreifende Flächen für jung und alt zu schaffen, soll die im Hof des Hauses befindliche Remise teilrestauriert werden.

Spendenkonto der Herrnhuter Diakonie

Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien

IBAN DE57 8505 0100 3000 2152 89

BIC WELADED1GRL

Benötigen Sie eine Zuwendungsbestätigung, dann teilen Sie uns dies bitte mit. Gern senden wir Ihnen die Bescheinigung zu. Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Dank zahlreicher Unterstützer ist es uns in der Vergangenheit gelungen, viele Projekte innerhalb der Herrnhuter Diakonie zu verwirklichen.

Wir danken allen Unterstützern und Freunden unserer Arbeit herzlich, die uns dabei unterstützt haben! 

Derzeit realisieren wir unser Jahresspendenprojekt 2018: die Erneuerung des Spielplatzes des Integrativen Kindergartens Senfkorn in Herrnhut.

Seit über 20 Jahren sind die Spielgeräte im Außenbereich des Kindergartens den Kindern treu geblieben und haben viele schöne Erlebnisse und motorische Herausforderungen gegeben. Da die Geräte nun „abgespielt“ sind sowie Unfallgefahren bergen, ist eine Erneuerung nötig.

Zum einen soll ein altes Spielgerät durch ein neues ersetzt werden. Geplant ist zudem eine integrierte, neue Rutsche neben dem neuen Spielgerät einzubauen, um nicht genutzten Raum zu füllen und bespielen zu können. Dabei sind der Unfallschutz und eine entsprechende Optik passend zum Kindergarten wichtig. Ein weiteres Spielgerät zeigt bisher keine schlimmeren Schäden, die zu Unfällen führen könnten. Deshalb soll es vorerst lediglich einen Farbanstrich als Wetterschutz bekommen.

Insgesamt soll dem Außengelände neuer Charme verliehen werden, damit sich Kinder, Eltern und auch Mitarbeitende wohl fühlen können und die Kinder eine sichere Lernumgebung haben.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner in unserem Wohnheim in Hohburg haben wir 2018 eine Rollstuhlschaukel anschaffen dürfen. Schaukeln ist nicht einfach ein Spiel – schaukeln ist für bewegungseingeschränkte Menschen eine wesentliche Körpererfahrung.

Das Wiegen bereitet ein Gefühl des Entrücktseins. Es lindert Schmerzen und Ängste. Schaukeln ist nicht einfach ein Spiel – schaukeln ist eine wesentliche Körpererfahrung die beruhigend wirken und glücklich machen kann. Und dies keineswegs nur bei Kindern. Menschen mit schweren Behinderungen sind oft massiv benachteiligt, denn sie können sich nicht aktiv aufrichten, nicht durch Kriechen, Krabbeln und Gehen den Raum erobern.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass solche Erfahrungen mit Schwerkraft und der Lage im Raum zu den Grundbedürfnissen der Entwicklung eines Menschen gehören. Das Schaukeln und Wiegen sind ebenso wichtige Elemente der Basalen Stimulation. Es fördert die Aktivierung der Sinneswahrnehmungen. Leichte Anregungen, wie sanftes Schaukeln, sind nützlich, um die Haltung eines Menschen zu stabilisieren und seine Muskelspannung zu normalisieren. Hinzu kommt, dass sich dabei häufig ein allgemeines Wohlbefinden einstellt.

Die sanften Wiegebewegungen eines Schaukelstuhls haben nicht nur eine beruhigende Wirkung, sondern machen teilweise auch Schmerzmedikamente überflüssig. Die beruhigende Wirkung und die Konzentrationsförderung insbesondere bei Menschen mit einer geistigen Behinderung ist auch medizinisch nachgewiesen. 

Zur Stimulation von wahrnehmungsgetrübten, demenziell erkrankten Bewohnerinnen und Bewohner des Altenpflegeheims Dora-Schmitt-Haus in Kleinwelka. Haben wir 2017 einen mobilen Snoezelwagen, auch Sinneswagen genannt, inkl. therapeutischen Materials angeschafft.

Der Snoezelwagen bietet Menschen mit sensorischen Störungen oder Behinderungen Entspannung und Ruhe. Mit Hilfe diversen therapeutischen Materials wie z. B. CD-Spieler, Projektor für Lichteffekte, Aromagerät, Wassersäule, verschiedenfarbige Tücher, Igelbälle und Massagezubehör hat das Snoezelen eine besonders anregende, aber auch beruhigende Wirkung. Beim Snoezelen werden alle Sinne des pflegebedürftigen Menschen über verschiedene Materialien stimuliert. Das Sehen, Hören, Tasten, Riechen, Schmecken werden einzeln oder in Kombination angesprochen. Der Einsatz von beruhigender Musik, z. B. Vogelzwitschern oder Meeresrauschen, lässt Erinnerungen aufkommen. Düfte können individuelle Ereignisse lebendig werden lassen. Massagen mit wohlriechenden Duftölen aktivieren das Körpergefühl.

Ein mobiler Snoezelwagen hat im Gegensatz zu einem Snoezelraum den Vorteil, direkt in Bewohnerzimmern, insbesondere bei Bewohnern, die überwiegend im Bett liegen, zum Einsatz zu kommen. Dadurch kann jeder beliebige Raum für kurze Zeit in einen Raum mit vielseitiger Sinneserfahrung verwandelt werden.

Der zielgerichtete und individuelle Einsatz eines Snozelwagens verbessert das Wohlbefinden der alten Menschen und schafft Geborgenheit und Sicherheit. Es verbessert gleichzeitig die Körperwahrnehmung und das Körperempfinden, steigert die Konzentrationsfähigkeit und fördert durch die Vermittlung neuer Sinneseindrücke die Wahrnehmung und Verarbeitung unterschiedlicher Reize. In vielen Fällen tritt durch snoezeln auch eine Schmerzlinderung ein.

Im Jahr 2016 haben wir unsere Spenden dem Ausbau des Außengeländes am Schafgehege angrenzend an den Herrschaftsgarten gewidmet.

Im Herrschaftsgarten in Richtung des Altenpflegeheimes Anna-Nitschmann-Haus befindet sich das beliebte und gern besuchte Schafgehege mit angrenzenden Spielmöglichkeiten. Die Kleinen und Großen können dort klettern, rutschen, schaukeln, mit dem Rad die Mountainbike-Hügel bezwingen oder im Winter Rodelspaß genießen.

Nicht nur Bewohner des Bereiches Hilfen für Kinder und Jugendliche, sondern auch Kinder und Jugendliche, erwachsene Menschen mit einer Behinderung, Schülerinnen und Schüler aus den anderen Stiftungsbereichen der Herrnhuter Diakonie und auch Besucher und Ortskinder sind Nutzer dieses Außengeländes.

Die bereits gestaltete Freifläche am Schafgehege wurde mit weiteren Spiel- oder Rückzugsmöglichkeiten ausgestattet, um den Nutzern, insbesondere in den Ferien, eine größere Vielfalt von Freizeitmöglichkeiten zu bieten.

Im Jahr 2015 hat die Altenhilfe Herrnhut ein lang erträumtes Vorhaben realisiert: ein „Garten der Sinne“ auf der Nordostseite des „Anna-Nitschmann-Hauses“.

Ein derartiger Garten bietet den Nutzern die Möglichkeit sich im Freien zu betätigen, Natur zu erleben und zu betrachten. Das Beobachten von Wachstum, Entfaltung und Vergehen im natürlichen Zyklus eines Gartens fördert die Fähigkeit zur Wahrnehmung und zum Gebrauch aller menschlichen Sinnesorgane. Die Ansprache aller Sinne bedeutet vor allem für ältere, in ihrer Sinneswahrnehmung beeinträchtigte Menschen eine Steigerung ihrer Lebensqualität. Insbesondere in der Pflege und Begleitung von Menschen mit Demenz oder psychischen Beeinträchtigungen haben Gärten eine besondere Bedeutung.

Nicht nur Bewohner und Angehörige des Hauses, sondern auch Kinder und Jugendliche, Erwachsene Menschen mit einer Behinderung oder Schülerinnen und Schüler aus den Stiftungsbereichen der Herrnhuter Diakonie sind willkommene Nutzer dieses Gartens.