145 junge Menschen starten Freiwilligendienst bei der Diakonie Sachsen

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145 junge Menschen zwischen 15 und 26 Jahren starten am 1. September 2026 unter dem Dach der Diakonie ihr Freiwilligendienstjahr. Im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und im Bundesfreiwilligendienst (BFD) engagieren sie sich unter anderem in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Kitas, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen sowie in Kirchgemeinden und evangelischen Jugendverbänden.

Bei der Herrnhuter Diakonie beginnen insgesamt 9 Menschen ihren Freiwilligendienst.

„Manche kommen mit einer klaren Vorstellung: Sie wollen einen Beruf kennenlernen, ein Vorpraktikum machen oder die Zeit zwischen Schule und Studium nutzen. Andere wissen noch gar nicht, wohin ihr Weg führt. Beides ist völlig in Ordnung“, sagt Susanne Wolf-Dechandt, Fachbereichsleitung Freiwilliges Soziales Engagement der Diakonie Sachsen. „Ein Freiwilligendienst bietet die Möglichkeit, sich auszuprobieren, Verantwortung zu übernehmen und wichtige Erfahrungen für das eigene Leben zu sammeln.“

Ein Einstieg in den Freiwilligendienst ist inzwischen auch unterjährig möglich. Bis Anfang März können noch bis zu 25 junge Menschen bei der Diakonie Sachsen beginnen, sofern eine passende Einsatzstelle vorhanden ist. Ob ein Platz angeboten werden kann, hängt jedoch auch von der Finanzierung ab: Je nach Förderformat tragen die Einsatzstellen den Großteil der Kosten für Taschengeld, Sozialversicherung und Bildungsleistungen. „Junge Menschen bringen die Bereitschaft mit, sich für andere und für das Gemeinwohl zu engagieren. Jetzt kommt es darauf an, dass auch genügend finanzierte Einsatzplätze zur Verfügung stehen. Dafür muss der Bund die notwendigen Mittel bereitstellen. Auch Länder und Kommunen tragen zur Finanzierung der Freiwilligendienste bei“, mahnt Dietrich Bauer, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Sachsen.

Ab September steigt das Taschengeld auf 450 Euro monatlich. „Mehr Taschengeld ist richtig. Es darf aber nicht weniger Freiwilligenplätze bedeuten“, so Bauer. Für viele junge Menschen ist das Taschengeld dennoch nicht existenzsichernd.

Die Diakonie Sachsen begrüßt, dass die Zahl der besetzten Einsatzstellen steigt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Auslastung bereits höher. Die Nachfrage nach Freiwilligendiensten bleibt groß. 

 

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