Demenz geht uns alle an. Das wurde bei der Woche der Demenz in Herrnhut vom 21. bis 25. September auf ganz unterschiedliche Weise erlebbar.
Den Auftakt bildete der Dokumentarfilm „Vergiss mein nicht“, der persönliche Einblicke in das Leben mit Demenz gab. Am Dienstag brachten eine Vorlesestunde und gemeinsames Basteln Kinder und ältere Menschen miteinander ins Gespräch und ins kreative Tun. Beim FeierabendKino mit „Mein Leben ohne Gestern“ wurde die Alzheimer-Erkrankung aus einer persönlichen Perspektive betrachtet. Am Donnerstag hieß es dann „Sporteln mit Demenz“: Mit Musik und Ball kam Bewegung und Freude in die Tagespflege.
Zum Abschluss öffnete die Tagespflege am Zinzendorfplatz beim Tag der offenen Tür ihre Türen. Eine Andacht, das gemeinsame Basteln von Glücksbringern und persönliche Einblicke in den Alltag der Tagespflege boten Gelegenheit zum Kennenlernen und Austausch.
Die Woche zeigte: Menschen mit Demenz bleiben Menschen – mit ihrer eigenen Geschichte, ihren Gefühlen, Fähigkeiten und Bedürfnissen. Sie gehören selbstverständlich in die Mitte unserer Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, Demenz sichtbar zu machen, Berührungsängste abzubauen und einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander zu fördern.
Unterstützt durch Mittel der kassenartenübergreifenden Förderung nach §20h SGB V.
