1722: Gründung der Siedlung Herrnhut, gemeindliche Armen- und Krankenhilfe
1751: Gründung der Brüdergemeine Kleinwelka, 1776 Gründung Knabenanstalt
1767: Gründung der Siedlung Gnadau, 1814 Gründung Mädchenanstalt

1848: Johann Hinrich Wicherns Rede auf dem Kirchentag zu Wittenberg: Gründung des „ZentraIausschusses für die Innere Mission“ – heute: Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband

1948: Eröffnung des Unitäts-Altenheims in Kleinwelka durch Dora Schmitt (ehem. Knabenanstalt)
1951: Eröffnung des Altenheims in Gnadau (ehem. Mädchenanstalt) – Gnadauer Anstalten
1952: Gründung des Unitäts-Altenheimes in Herrnhut (heute: Anna-Nitschmann-Haus)
17. Juli 1977: Einweihung des Förderungszentrums „Johann Amos Comenius“ in Herrnhut
1985: Übernahme des Pfarrgeländes von Hohburg bei Wurzen/Leipzig (Bezug 1986)

1990: Staatliche Anerkennung der Johann-Amos-Comenius-Schule
1998: Aus dem Förderungszentrum „Johann Amos Comenius“ wird die Stiftung Herrnhuter Diakonie
2000: Einweihung des Herrnhuter Hauses in Hohburg (Neubau)
2001: Einweihung des Anna-Nitschmann-Hauses (Altenheim-Neubau)
2005: Zustiftung des Altenheimes „Dora-Schmitt-Haus“ in Kleinwelka
2007: Eröffnung des Stationären Hospizes Siloah in Herrnhut
2009: Mehrheitsgesellschafter Christliche Hospiz Ostsachsen gGmbH und Übernahme der Geschäftsführung
2010: Eröffnung des Johann-Friedrich-Köber-Hauses in Herrnhut (Verwaltungsgebäude)
2012: Eröffnung der Diakoniestation Herrnhut (ambulanter Pflegedienst)
2013: Eröffnung der Tagespflege am Zinzendorfplatz (Altenhilfe), Gründung der SAPV-Team Oberlausitz gGmbH (Herrnhuter Diakonie und Christl. Hospiz gemeinsam mit drei DRK-Kreisverbänden)
2014: Übernahme des lntegrativen Kindergartens der Ev. Brüdergemeine Herrnhut
2016: Eröffnung der neuen Johann-Amos-Comenius-Schule Herrnhut
2017: Zustiftung der „Gnadauer Anstalten“ in Gnadau bei Magdeburg: Altenpflegeheim, Kindertagesstätte mit Hort, Mietwohnungen
2020: Eröffnung des Stationären Hospizes Siloah in Bischofswerda

Seit 300 Jahren ist die Diakonie in Herrnhut zuhause. Denn diakonisches Handeln gehört zum Alltag christlichen Lebens.

Glaube und Nächstenliebe, Wort und Tat, Kirche und Diakonie lassen sich nicht trennen. Und so war auch die Siedlung Herrnhut von Anfang an ein Ort diakonischen Handelns.

Lesen Sie weiter ausführlich zu „Mehr als 300 Jahre – Diakonie in Herrnhut“

Wenn man sich vom Zinzendorfplatz dem Herrnhuter Stiftungsgelände der Diakonie nähert, kann man die keramischen Tafeln und die Schriftzüge links und rechts der Toreinfahrt eigentlich gar nicht übersehen. Seit über vierzig Jahren hängen sie dort.

Bei dem folgenden Text zu den Keramiken handelt es sich um die Kurzfassung einer Predigt, die Diakon Volker Krolzik am Sonntag Miserikordias Domini, 1. Mai 2022, im Herrnhuter Kirchensaal gehalten hat.

Lesen Sie die Kurzfassung einer Predigt zu den Keramiken am Eingang zum Herrnhuter Stiftungsgelände, die Diakon Volker Krolzik am Sonntag Miserikordias Domini, 1. Mai 2022, im Herrnhuter Kirchensaal gehalten hat.

Theologische Leitung

1973–1984: Pfarrer Christian Weber

1984–2005: Pfarrer Ulrich Mihan

2005–2009: Pfarrer Hans Reeb

seit 2010: Diakon und Pfarrer Volker Krolzik

Kaufmännische Leitung

 

1998–2005: Frohmut Burckhardt

2005–2019: Stephan Wilinski

seit 2019: Michael Hellerling